Donnerstag, 14. Februar 2019

was draußen blüht und drinnen


Die Sonne scheint, die Temperaturen sind merklich gestiegen. Da ist draußen richtig was los.





Was drinnen blüht, bemüht sich zwar redlich, kann aber damit nicht so recht mithalten ... Egal.





Montag, 4. Februar 2019

... und was darunter ist

Ergänzung 8.2.: Eine Freundin erinnerte mich heute daran, dass das Bild ursprünglich sehr ockerlastig war. Ich hatte sogar ein Foto davon gemacht, es aber vergessen, in die Reihe zu stellen. Daher heute diese Ergänzung ...
 
Auch beim Herbst-Bild habe ich immer mal wieder ein Foto der verschiedenen Stadien gemacht. Zwischendurch dachte ich, es wird doch eher Frühling, aber dann hat das Gelb die Führung übernommen.







Sonntag, 3. Februar 2019

Herbst im Februar

 Acryl und Ölpastellkreiden auf Leinwand 100 x 120 cm

 Das erste Bild aus meiner Vier-Jahreszeiten-Serie ist fertig - Herbst. Und das zweite hat bereits etliche Farbschichten, viel Blau und Grün ...

Sonntag, 27. Januar 2019

Kleinod

Vor ein paar Wochen habe ich ein kleines Buch in Langstichbindung gebunden, in das ich eine ganze Reihe der kleinen Gelatinedrucke von hier eingeklebt habe.


Auf die gegenüberliegende Seite kommt eine zeichnerische Interpretation mit Kohle, Bleistift, Aquarellfarben, was gerade zur Hand ist.




Damit vertreibe ich mir ein wenig die Zeit, während die (großen) Leinwände immer wieder trocknen ...



Mehr gibt es noch nicht zu zeigen. Das ist ein rechtes Abenteuer. Am ersten Weihnachtstag stand bei einem ansonsten musikalisch nicht besonders aufregenden Konzert in der Elbphilharmonie (mein erster Besuch dort, aufregend war es an sich also schon) Daniel Hope auf der Bühne und spielte einen Satz aus dem "Sommer" aus den Vier Jahreszeiten von Vivaldi, recomposed by Max Richter (falls das Werbung ist, ist sie unbezahlt). DAS ist mir vielleicht unter die Haut gegangen. Noch während ich zuhörte, war mir klar, dass ich zu dieser Musik malen will. (Das ist eher ungewöhnlich. Normalerweise mache ich das nicht. Ist mir bisher auch noch nie in den Sinn gekommen.) Vier Jahreszeiten habe ich schon einmal letzten Sommer gemalt. Aber es spricht ja nichts dagegen, mich diesem Sujet noch einmal zu widmen. Wie gut nur, dass ich vor einigen Wochen gleich Material für vier große Leinwände eingekauft habe ... 

Freitag, 18. Januar 2019

Winterblüte

Neben die Haustür habe ich vor fünf Jahren eine Lonicera purpusii gepflanzt, eine Winter-Heckenkirsche oder Winter-Duftheckenkirsche - engl. Winter-Beauty -, ein wunderbarer Witerblüher mit einem berauschend zarten Honigduft, der einen zusammen mit beharrlichem Insektensummen einhüllt, wenn man aus dem Haus tritt. Ihre Hauptblütezeit ist Februar/März. Doch diesmal ist sie früh dran, in den letzten Tagen zeigte sich jeden Tag beharrlicher, dass sie bald blühen möchte. Und dann hat sich heute Nacht der Schnee darauf gelegt.

 


Montag, 14. Januar 2019

finishing touch

Ich mochte das Regattabild (sonst hätte ich es hier nicht gezeigt), aber irgendetwas daran gefiel mir auch (noch) nicht. Manchmal muss man Sachen ein paar Tage oder länger anschauen, bis sie einem sagen, was sie noch brauchen. Und hier fehlte mir eindeutig noch etwas. Aber was?


Am Wochenende habe ich hauchdünnes japanisches Zeichenpapier "eingebläut" und in Streifen gerissen.

 

Et Voilà! Jetzt ist es da, wo ich es haben wollte. Jetzt kann ich es frohen Herzens verschenken. Und besseres Licht zum Fotografieren ist heute auch ...

Samstag, 12. Januar 2019

Regatta

Bei diesem Bild habe ich verschiedene Stadien fotografisch dokumentiert. Die Fotos sind leider nicht alle ganz ganz scharf, dazu fehlt im Moment einfach das richtige Licht zum Fotografieren. Grundlage ist ein Bogen Packpapier, ca. 95 x 110 cm.






Acryl und Collage auf Packpapier

Dienstag, 1. Januar 2019

Frohes Neues!

Ich hoffe, alle meine Leserinnen und Leser und gelegentlichen Gäste, Besucherinnen, Flaneure sind gut ins neue Jahr gekommen. Ein herzliches Dankeschön fürs Vorbeischauen, Kommentieren, Teilhaben. Und die ebenso herzliche Aufforderung: Nicht bloß gucken. Macht! Spielt!

In der letzten Kurve des ausgehenden Jahres ist aus einigen Drucken von hier noch ein schlankes Leporello entstanden. Innen knallig bunt, wie ich's einfach gerne hab, und außen schlicht und elegant.



Rückblick
Für mich als Kopf- und Handwerkerin war es kein leichtes Jahr. Im Januar im Schnee ausgerutscht, das rechte Handgelenk gebrochen, dann CRPS. Zwei Monate nicht autofahren dürfen (auf dem Land, in einem Dorf, wo es nichts gibt), die Hand geschwollen, steif, voller Schmerzen. Alles mit links erledigen: Kartoffeln schälen (!?), Gemüse schnippeln, Haushalt und Katzen versorgen ... Gut gemeinte, aber falsche Therapie, den Weg da raus finden ... Und dabei sehr viel Hilfe und Unterstützung erfahren, durch Freundinnen und Freunde, Therapeutinnen, Ärztinnen und Ärzte.  Jetzt, fast ein Jahr später, kann ich mit der Hand immer noch nicht richtig greifen, das Handgelenk ist nach wie vor stark bewegungseingeschränkt, und ich nehme noch Schmerzmittel. Aber ich habe den Weg gefunden, und das ist gut. Dabei hat die Kunst keine geringe Rolle gespielt. Sobald ich den Kleisterpinsel irgendwie zu packen kriegte, habe ich die ersten Collagenblätter geklebt. Und von da ging es immer ein bisschen weiter. Der Höhepunkt meines Künstlerjahres war zweifellos die Ausstellung meiner Arbeiten in Bordesholm, zu der ich sehr viel wunderbare Rückmeldung bekommen habe. Danke!

Ausblick
Ein paar Kleinigkeiten liegen noch auf dem Tisch, die fertig gemacht werden wollen.


Doch daneben habe ich auch die ersten beiden (von vier) großen Leinwände aufgespannt (1 x 1,20m) und grundiert. Das wird aufregend, arbeite ich doch seit Jahren auf Papier und in kleinen Formaten.


In diesem Sinne also, auf ein Neues! Auf das Neue!


Mittwoch, 26. Dezember 2018

Adventspost 21-25 und Extrapost


Wie schade, dass es schon wieder vorbei ist. Und wie schön, dass es war. Es ist sehr düster heute, dicke, tiefe Wolken, Nieselregen, keine Sonne, aber ich habe die Karten  trotzdem fotografiert und zeige hier mit Freude die letzten eingegangenen Karten der Advents-Post-Kunst aus Gruppe1 und eine Extrapost.


Links von oben nach unten: gestempelte, gemalte und genähte, wie im All schwebende Marks von Luitgard (ohne Blog), hauchzarte Marks und Kreise mit der Ermahung, das 5. Lichtlein nicht zu verpennen, von Ulrike und die Glitzerexplosion, eine Exptrapost von meiner Namensvetterin.
Rechts der wunderschöne Collage-Engel, der die Magie der Weihnachtszeit beflügelt, von Veronika, der gute Stern, der sich (sehr raffiniert) aus mehreren Sternen zusammensetzt und bei der Orientierung hilft,von Bärbel und unten die mausegraue Weihnachtsmaus, deren Spuren man nur einmal im ganzen Jahr findet, von Andie.

Ho, ho, ho, ich fühle mich reich beschenkt, Ihr alle. Habt ganz herzlichen Dank. Ich weiß noch nicht, ob ich aus allen Karten ein Buch binde oder ein Leporello bastele oder sie einfach in eine Schachtel packe und ab und zu mal anschaue.


Freitag, 21. Dezember 2018

Making of Nr. 20

Vorab zunächst ein ganz herzliches Dankeschön an Tabea und Michaela vom Post-Kunst-Blog für die Initiative und dieses fantastische Thema. So schlicht, so vielfältig! Da habt Ihr was in Gang gesetzt. Ich staune jeden Tag über die tollen Karten, die auf Eurer Seite verlinkt werden. Sa-gen-haft.


Mir war relativ schnell klar, dass ich wegen allem zwischen Weiß und Schwarz auf grauem Fotokarton arbeiten wollte. Irgendwo hatte ich im Herbst im Netz die Sache mit den Seifenblasen aufgeschnappt und mir nach ein paar Recherchen auf Grundschul- und Kindergartenseiten gedacht, so schwer könnte das nicht sein.


Ha!, sag ich da nur. Wie viel Spülmittel auf welche Menge Wasser? Und wie beeinflussen Pigmente und Bindemittel der Acrylfarbe die Blubberfähigkeit? Das konnte nur eines heißen: Try and Error.


Also, so elegant wie Katja (unbedingt den Film anschauen!) habe ich es nicht hinbekommen; ich habe das Glas mit dem weißen Blubber einfach überlaufen lassen und mal hier, mal da über die großen Bögen gehalten, damit der weiße Schaum irgendwo landen konnte.



Und dann kam Schwarz dazu (Tusche! Ich dachte, da umgehe ich das Problem mit den Pigmenten ...). Gepustet. Noch viel schwieriger: Wie bringe ich die Seifenblasen dazu, auf dem Karton zu landen und nicht irgendwo im Zimmer zu zerplatzen? Auf dem oberen Bild sieht man eine Seifenblase, die auf dem Karton gelandet ist, darunter der Ring, den sie hinterlässt, wenn sie geplatzt ist. Wunderschöner Effekt, aber nicht zu steuern. Manchmal gab's auch gar keine Blasen, dann sind die Spritzer einfach so auf dem Karton gelandet. Alles sehr unvorhersehbar. Eigentlich ja ganz nach meinem Geschmack.


Noch ein paar frische Kartons, weil's so schön ist ...


Trocknen lassen, noch ein paar weiße Blasen dazugepustet. Das Ich wollte gar nicht mehr aufhören. Das hat sehr viel Spaß gemacht.

Doch nach dem Trocknen und Glattbügeln war mir der Kontrast insgesamt zu schwach (weil das Schwarz zu einem dunkeln Grau auftrocknete), also habe ich schwarze Marks auf weißes Papier und weiße Marks auf schwarzes Papier gebracht und davon Kreise ausgetanzt und auf die zurechtgeschnittenen Karten geklebt.


Am Ende bekamen alle Karten noch einen Überzug aus wasserfestem Holzleim, damit sie unterwegs keinen Schaden nehmen.


So haben sich 24 plus 3 Extrakarten auf den Weg gemacht (eine in die Schweiz, eine nach Österreich und eine nach Israel waren bei diesem Fototermin bereits unterwegs). Die ersten Rückmeldungen gab's schon am Dienstag. Inzwischen sollten alle gut gelandet sein. Und jetzt freue ich mich auf die Karten der nächsten Tage!




Mittwoch, 19. Dezember 2018

Adventspost 13-17, 19

Heute kann ich die nächsten sechs Karten aus Gruppe 1 zeigen:


Von oben nach unten: ein musterhafter Tannenwald von Tabea auf vielen Papierschichten (so fühlt es sich jedenfalls an), wilde Marks von Clara (wie sie entstanden sind zeigt sie hier) und graue und schwarze Pünktchen, Punkte und runde Flächen, die sehr schön die Zwischentöne ausloten, von Martina (leider ohne Blog).


Oben "Liebe, Frieden, Sternentanz ..." mit Weihnachtszauberglitzer von Angelika, links unten schönste Harmonie durch Zusammenbringen der Gegensätze von Heike und rechts unten ein Spaziergang (leise, leise) durch die Rauhnacht von Maike.

Nr. 18 fehlt mir noch.

Danke, Ihr wunderbaren Postkünstlerinnen. Ich habe weiterhin sehr viel Freude an Euren Karten und bin absolut begeistert über die vielfältigen Herangehensweisen (und gespannt, ob die eine oder andere noch zeigt, wie sie entstanden sind).