Dienstag, 20. Juni 2017

Pause

Seit Februar habe ich vier Monate lang in meinem virtuellen Atelier zum See viel Neues und manches Alte gezeigt.

Jetzt gibt es eine Pause.

Aber vorher möchte ich Euch und Ihnen allen noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön sagen: fürs Vorbeischauen, Kommentieren - persönlich und im Blog -, Inspirieren, Teilen und Weitersagen - im Netz wie im richtigen Leben.

Danke!


Bleistift auf Zeichenpapier

 Mitte Juli bin ich wieder da. Mit ganz vielen neuen Ideen, Impulsen, frischer Lust am Ausprobieren und Machen.


Montag, 19. Juni 2017

Karten

Aus Kalligrafieübungen (englische Schreibschrift) sind diese Karten entstanden.



 Kalligrafiefeder und Tinte, Buntstifte, Fineliner auf Millimeterpapier, 
ein paar kleine Collageschnipsel.

Komplett sinnfrei. Aber das ist ja das Schöne daran.


Samstag, 17. Juni 2017

Triptychon

Collage, Tusche, Wachskreiden, Acrylfarben auf grauem Papier

Diese Arbeit spricht vom Fahren, Reisen, Unterwegssein. Die Wörter ergeben scheinbar Sinn, sind aber in Endlossätzen aneinandergereiht. Schrift soll hier vorrangig als Struktur dienen, nicht als Bedeutungsträger. Als eine, die jeden Tag mit Texten befasst ist, interessiert mich das gerade sehr.

Freitag, 16. Juni 2017

Berg

Wachskreiden, Bleistift und Acrylfarben auf Papier
aus dem Künsterbuch "Fallada und Gans" nach Motiven des Märchens Die Gänsemagd

Donnerstag, 15. Juni 2017

Wie war das noch?


Bleistift, Fineliner, Wachskreiden und Aquarellfarben auf Papier

Hinfallen, Krönchen wieder aufsetzen, weitermachen? So ungefähr jedenfalls. In diesem Sinne: weitermachen!

Dienstag, 13. Juni 2017

Hab ich nicht neulich gesagt ...

... dass ich besonders das Maigrün liebe? Als ich am Freitag ein riesiges Chaos veranstaltete, um zu entscheiden, was ich am Atelierwochenende zeigen will, ist mir dieses Bild wieder in die Hände gefallen.

Acryl auf Packpapier

Es ist 1,20 x 1,00 m groß. Wenn das an der Wand hängt, dann leuchtet es. Grün!

Montag, 12. Juni 2017

Auflösung


Hier kommt die Auflösung: Ich glaube, mit diesem "Beweisfoto" ist es klar, oder? Etwas beschämt muss ich allerdings zugeben, dass ich bis vor einigen Tagen nicht wusste, dass sich hinter Hummel eine Frau verbirgt: Berta bzw. Maria Innocentia Hummel (1909-1946). Wissenswertes gibt es hier und vor allem hier zu lesen.

Ziemlich erschöpft aber sehr glücklich schaue ich heute Morgen auf das Wochenende zurück, an dem ich zum allerersten Mal an den Ateliertagen teilgenommen und meine Sachen öffentlich gezeigt habe. Viele Besucher - Freunde und Fremde - sind durchs Haus gewandert und haben geschaut, gefragt und erzählt. Danke Euch und Ihnen allen. Ich bin noch ziemlich überwältigt. Ein ganz herzliches Dankeschön auch nicht zuletzt meinen beiden Helferinnen, die Kaffee gekocht, die Strichliste geführt und mich geankert haben - ohne Euch wär's nicht gegangen.

 


Samstag, 10. Juni 2017

Plagiat oder Fälschung?

Acrylfarben auf Papier

Vor einigen Jahren nach einem Bild von einer Künstlerin enstanden, die millionenfach reproduziert wurde und immer noch wird. Ich male eigentlich nie etwas ab, aber für das hier gab es einen bestimmten Grund. Ich hab's gestern wieder ausgegraben und erfreue mich gerade richtig daran. Erkennt jemand das Motiv? Weiß jemand, wer mein Vorbild war? Auflösung am Montag.

Donnerstag, 8. Juni 2017

Miez und Mau

 
Fineliner, Wachskreiden, Aquarellfarben auf Papier
aus dem Künstlerbuch "nicht für die Katz"



Au!

Dienstag, 6. Juni 2017

Gänse


Mischtechnik auf Papier
 aus dem Künstlerbuch "Fallada und Gans" nach Motiven des Märchens Die Gänsemagd

Sonntag, 4. Juni 2017

Dienstag, 30. Mai 2017

Sonntag, 28. Mai 2017

Frühlingsbibliothek

Die Frühlingsbibliothek ist vollständig. Alle Bücher sind da, ein paar Extras gab's noch obendrein.


So stehen sie da in ihrer Dose. Wunderschön anzusehen, auch wenn sie ihre wahre Schönheit erst beim Aufschlagen so richtig entfalten. Sie sind nicht alle gleich groß, aber das mag ich sehr, denn so sind Bücher eben, ein bisschen dicker oder dünner, breiter, schmaler, größer, kleiner ... sehr individuell.

Besonders schön werden sie übrigens hier präsentiert.

Ein herzliches Danke noch einmal allen Buchproduzentinnen - so viel Kreativität auf so kleinem Raum - und an Michaela und Tabea für die Planung und Organisation dieser tollen MailArt!

ausgelost

Die beiden Extra-Büchlein gehen an:


Liebe Heidi, liebe Annette aus Thüringen, bitte schickt mir per E-Mail (s. Impressum) Eure Postadressen, dann machen sich die zwei Frühlingsbüchlein bald auf den Weg zu Euch.

Frühlingspost Woche 7

In der siebten Woche habe ich ein bisschen traurig in die Wäsche geschaut, weil keine Frühlingspost kam. Wie sich inzwischen herausgestellt hat, waren die Postgötter ungnädig und haben Karens Brief einfach nicht zugestellt.

Um so mehr habe ich mich gestern gefreut, als ich das aus dem Briefkasten fischte:


Karen hat "nachgearbeitet" und für mich noch ein Büchlein angefertigt.

Außen rapsgelber, frühlingsgrüner Umschlag mit Klappe und Magnetverschluss.

 Und innen Landschaften mit Durchblick.

Leicht versetzt, sodass sich jedes mal ein anderes Bild ergibt. Was für eine witzige Idee. Danke, liebe Karen, das Leben wäre auch weitergegangen ohne, aber so ist es viel schöner, und ich freue mich sehr über Dein wunderschönes Frühlingsbuch mit toller Verpackung und Begleitpost.  






Donnerstag, 25. Mai 2017

April im Mai

Diese Woche ist meine Frühlingspost-Woche. Ich bin die Letzte in unserer Gruppe, aber ich wusste schon relativ früh, was ich machen wollte, und so ist das Umschlagpapier bereits im März entstanden.

 Kringel mit Wachskreiden auf 300-g-Aquarellpapier

Die Aquarellfarben "springen regelrecht vom Wachs

Nach dem Trocknen dünn Ponal darüberspachteln


Ponal ebenfalls trocknen lassen und anschließend mit einem Lappen Ölfarben hineinreiben. 
Das gibt eine sehr schöne Oberfläche, und die Farben kommen toll heraus.

Ich habe das Gedicht "April" von Theodor Storm als Ausgangspunkt gewählt. Ja, meine Post kommt erst gegen Ende Mai, aber ich bin im April geboren, und Grün ist einfach meine Farbe, vor allem das helle, frische Frühlingsgrün. Und es war von allen Frühlingsgedichten, die ich gelesen habe (und das waren viele!), einfach das Schönste.
Die letzte Zeile "Mir ist wie Blume, Blatt und Baum" wollte mir nicht mehr aus dem Kopf - das ist ein Satz, in den ich mich einwickeln könnte wie in eine Decke.

 Knifflig war das Berechnen und Ausmessen der Streifen für das Leporello und das Verteilen der Gedichtzeilen (der großen wie der kleinen) über die ganze Länge des Streifens.
Die letzte Gedichtzeile habe ich mit Pinsel in Grün groß über die ganze Breite geschrieben.

Dnn die Bögen in Streifen geschnitten und das ganze Gedicht mit Fineliner darüber gesetzt.

 Und weil's mir dann noch ein wenig zu streng aussah, 
habe ich die Streifen mit Gelb, Grün und Rot besprenkelt.

Das Falzen hat sehr lange gedauert und wurde auch nicht immer ganz so akkurat, wie ich es mir vorgestellt hatte, 23 mal Falzen auf 80 cm Länge. Warum habe ich bloß kein dünneres Papier genommen? Auf Hahnemühle Nostalgie pinselt und schreibt es sich sehr schön, aber es ist doch 190g schwer.
Leo fand's richtig gemütlich auf dem Arbeitstisch.
Und, ja, er setzt sich auch gern ins Szene. Wirft sich in Pose.

 Na, irgendwann waren alle gefalzt, geklebt und beschriftet. Eingetütet und frankiert.
Und sind inzwischen hoffentlich gut bei den Empfängerinnen gelandet.

Ich habe mehr als zehn Exemplare gefertigt, denn einige habe ich noch "außer der Reihe" verschickt, als Dankeschön für die freundliche Aufnahme in die Kreativbloggerinnen-Gemeinde, fürs Verlinken und Kommentieren (worüber ich mich wirklich sehr freue).
Zwei Exemplare des Büchleins habe ich noch. Die möchte ich gern unter allen verlosen, die mir bis zum Sonntag, 28. Mai, 12.00 Uhr mittags, einen Kommentar unter diesem Post hinterlassen und ihr Interesse bekunden.

Dienstag, 23. Mai 2017

Mai Grün

Ich bin ein absoluter Grünfan. Nicht bei den Klamotten, aber beim Malen. Als Kinder sind wir Anfang Mai in den Wald gegangen und haben "Mai" geholt. Mai, das waren Zweige von frisch ausgeschlagenen Buchen, die zu Sträußchen gebunden auf den Maialtar kamen, zusammen mit einer Marienfigur, Wiesenblumen-Sträußchen und zwei Kerzen. Katholische Kindheit in den 60er Jahren in der Eifel.

Geblieben ist mir das Faible für das frische Buchengrün im Mai.


 


Grün draußen. Daran kann ich mich nicht sattsehen.

Acyrl auf Leinwand 1,20 x 1,00

Grün drinnen. Wie ein Fenster in den Garten, sagte Christiane einmal.


Montag, 22. Mai 2017

daheim ...

... sinniere ich gerade über die Schönheit der Spuren gelebten Lebens, und sei es auch nur an einer Wäscheklammer (s.u.)


 ... schlafen die Katzen (die die Nächte - begeistert, dass es endlich wärmer geworden ist - jetzt wieder sehr gern draußen verbringen)

 .... benutze ich immer noch das Wäscheklammernkörbchen meiner Mutter

 
 ... und ihre Wäscheklammern. Wie viel Wäsche die wohl schon gehalten haben?


 ... zeigt mir der Staudengarten, dass er den Umzug hierher gut verkraftet hat (ich bin vor viereinhalb Jahren tatsächlich mit 12 Umzugskartons voller Pflanzen umgezogen: Rosen über Rosen, Buchse, Stauden und noch mehr Stauden)


... wachsen die Kartoffeln (auch wenn der "Acker" wegen der kräftig wuchernden Stauden jedes Jahr kleiner wird)


... blühen die Erdbeeren (eine alte Sorte von meiner Mutter, die ebenfalls mit umgezogen ist. Ich glaube aber, dass für den "richtigen" Geschmack der schwere Lehmboden des Eifler Gartens fehlt).


... freuen sich die am letzten Wochenende von meiner Gärtnerfreundin mitgebrachten Fenchelpflänzchen über den neuen Platz im Hochbeet

... hat sich zu dieser zarten Schönheit

 ... noch diese dunkle Schwester hinzugesellt