Dienstag, 7. Mai 2024

Gelatinedruckwahn

Letztens waren zwei Freundinnen hier, die Gelatinedruck ausprobieren wollten. Es war ein unschlagbar schöner Sonntag, der bei mir einen neuen Schub Gelatinedruckwahn ausgelöst hat. Aus einem Stapel Restepapier habe ich mir die kleinsten Schnipsel zusammengesucht, ein paar Schablonen geschnitten und losgelegt. 

Ich drucke ja sehr gern mit Pflanzenteilen, aber da draußen gab es vor zwei Wochen noch nicht so viel, was sich pressen und trocknen ließ. Die Pflanzen sind alle noch sehr zart. Und so habe ich Tore und Bögen ausgeschnitten.

Eine Idee führte zur nächsten, und am Ende sind es über hundert kleine Drucke im Format 9 x 14 cm geworden.

 Jeder ein kleines Stückchen Kunst für sich. 







Ich bin drin ...

 ... im aktuellen Uppercase Magazine No. 61, einer ganz besonderen Kunst-/Kreativ-Zeitschrift aus Kanada.

Als der Aufruf zur submission zum Thema "Landschaft" kam, dachte ich nur: Wann, wenn nicht jetzt?

Und so bin ich sehr happy und auch ein bisschen stolz, dass ein Bild von mir in so phantastischer Nachbarschaft veröffentlicht worden ist.



Sonntag, 14. April 2024

Unerwegs zur Kunst

 

Dieser Tage war ich etliche Kilometer auf der Autobahn unterwegs, immer der Kunst hinterher. Zuerst habe ich mir in Bielefeld die Ausstellung "Die Schrift ist weiblich. Bild und Text in der internationalen Kunst" angesehen, die Arbeiten von 21 Künstlerinnen (ja, nur Frauen!) präsentiert und mich sehr beeindruckt hat, dann ging es weiter nach Düsseldorf zu "Hilma af Klint und Wassily Kandinsky. Träume von der Zukunft". Endlich einmal Hilma af Klints Bilder im Original anschauen zu können, was für ein Fest. 

Zur Nachbereitung gibt es jetzt noch die eine oder andere Lektüre (hüstel) und zwei Filme. Und am liebsten würde ich mir die Ausstellung in Düsseldorf danach noch einmal ansehen, aber dafür ist es leider zu weit.


 

Sonntag, 17. März 2024

Tischdeckenkunst

 

Bald ist es so weit, dass ich die Plastiktischdecke, die ich zum Schutz auf den Tisch lege, bevor ich die Farben heraushole, zu einzelnen Bildern zerschneiden kann. Vorgeschlagen wurde es mir schon öfter. 

Und so allmählich freunde ich mich mit dem Gedanken an. Wegen des herannahenden offenen Ateliers Anfang Juni habe ich in den letzten Tagen an einem gewaltigen Nachschub an Kunstpostkarten gearbeitet. Da bekam die Tischdecke - und nicht nur die! - natürlich so einiges ab. 

 
Könnte sein, dass der rote Punkt auf der Nasenspitze vom Gänseliesel und das Blau an ihrer Bluse  eigentlich nicht da hingehören.

Jetzt müssen die A6-Formate "nur" noch auf weiße Klappkarten geklebt werden ... Weiterhin frohes Schaffen!