Freitag, 27. Dezember 2019

Gedruckt

Ende November hatte ich einen heftigen Anfall von "Milchtütendruck". Und sehr schnell war ich wieder bei Häusern und Bäumen.

Druckplatte und Druck zum Vergleich.
Es ist wichtig, dass die Ritzlinien tief genug sind, um Farbe aufzunehmen, aber nicht so tief, dass der Karton kaputtgeht.
Die (mit Wasser abwaschbare - sehr vorteilhaft, weil ich mir zwischendurch immer mal wieder die Hände waschen konnte, um keine Fingerabdrücke aufs Papier zu bekommen) Kupferdruckfarbe wird wie bei jedem Tiefdruck mit einem Lappen in die Rillen eingerieben; die überschüssige Farbe anschließend mit einem Lappen von der Druckplatte gewischt.
Je mehr Farbe von der Platte abgewischt wird, desto heller ist der Hintergrund des Drucks.
Eigentlich ist sie nicht zum Drucken gedacht, sondern zum Stanzen und Prägen von Papier, aber mit Bastelfilz und ausreichend Pappen lässt sich genügend Pressdruck erzeugen, um Tiefdrucke bis A5 zu realisieren.

Milchtüten-Drucke in Kleinauflagen: drei bis sieben Drucke lassen sich von so einer Milchtüten-Druckplatte herstellen, dann ist der Karton plattgedrückt. Spanned war auch, wie sich unterschiedliche Papiere beim Bedrucken verhalten.

Ich kriege gar nicht genug von Häusern und Bäumen. Einige habe ich inzwischen mit Aquarellfarben behutsam koloriert. Ich staune, wie sehr es die Wirkung verändert.



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